Investitionen und Aufklärungskampagnen für die Gesundheit

Viel Geld hat die Regierung in den zurückliegenden Jahren investiert, um die Raucherquote zu senken. Insbesondere Aufklärungskampagnen auf der Straße oder im Netz sollten hier Resultate bringen. Nicht alle davon waren freilich unumstritten. Wir alle kennen zum Beispiel die mittlerweile auf Zigarettenschachteln zu sehenden Horrorbilder. Seit ihrer Einführung ist die Zahl der Raucher aber nicht in einem besonderen Maße gesunken. Probleme machen unserer Gesellschaft vielmehr neue Formen des ungesunden Rauchens, allen voran die aus dem arabischen Raum stammende Shisha. Ihr Konsum ist extrem ungesund und kann zu einem frühen Tod führen.

Die Zahl der Ex-Raucher soll steigen

Um die Volksgesundheit zu stärken, möchte der Staat die Zahl der Raucher in ganz Deutschland senken. Dies erreicht man freilich nicht, indem man nur auf Negativ-Kampagnen setzt. Stattdessen muss man den Bürgern auch aufzeigen, wie ein gesunder Lebensstil möglich ist. Zugleich hat sich der Preis als hervorragendes Mittel zur Steuerung des Konsumverhaltens bewährt. Wenn also beispielsweise die Steuern auf Tabakprodukte weiter erhöht würden, ließe sich der Anteil der Raucher bestimmt weiter senken. Vielleicht könnten Kettenraucher auch unterstützt werden, indem man ihnen Vergünstigungen auf E-Zigaretten oder Nikotin-Kaugummis gewährt. Gerade die Vorgehensweise mit den E-Rauchmitteln bleibt aufgrund deren Gefährlichkeit freilich umstritten.

Das Punktesystem für Lebensmittel

Wer Fleischwaren im Supermarkt erwirbt, der sieht anhand einer Ampel, wie gut es dem Tier während der Aufzucht ging. Zwischen der biologischen Haltung mit verhältnismäßig viel Platz und der konventionellen Stallhaltung kann der Konsument alles wählen. Damit soll das Tierwohl gestärkt werden. Zeitweise war auch eine Ampel im Gespräch, die angeben sollte, wie gesund das jeweilige Produkt ist. Davon ist man mittlerweile aber leider wieder abgerückt. Im zuständigen Ministerium übt man sich im Schweigen. Tatsächlich wäre eine solche Lebensmittel-Ampel ein Schritt in die richtige Richtung.

Weniger Alkohol – vor allem am Steuer

Bei allem Verständnis für das Feierabendbier kann exzessiver Alkoholkonsum sogar den Tod anderer zur Folge haben. Dann nämlich, wenn man sich betrunken an das Steuer eines Autos setzt. Hier sind alle Erwachsenen aufgerufen, Vernunft walten zu lassen und spätestens nach dem zweiten Bier das Auto stehen zu lassen.

Könnte der Staat noch mehr tun?

Dass die Lebensmittelampel in der geplanten Form nie gekommen ist, kann durchaus als Versagen der Politik bezeichnet werden. Der Staat könnte hier noch viel mehr Anreize für eine gesunde Ernährung schaffen.

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kheera